(rk) Über 500 Kinder im Alter 2-8 Jahren, und mindestens nochmals genau so viele Eltern, Großeltern oder Begleiter aus 18 Gauvereinen tummelten sich beim diesjährigen Spielfest des Turngaus Pforzheim-Enz vergangenen Sonntag auf und rund um das Schulsportgelände in Huchenfeld. Es war tolles Spielfest, wie Claudia Klotz-Rein, neu gewählte Jugendfachwartin Eltern- Kind- und Vorschule der Turnerjugend Pforzheim-Enz, betont. Sie habe nur freudestrahlende Kinder gesehen, die sich zwei Stunden an diversen Spielstationen bewegt und vergnügt hätten. Zusammen mit Sandra Häffelin, die den organisatorischen Part des Spielfestes übernommen hatte, waren die beiden in diesem Jahr erstmals hauptverantwortlich für dieses Event für die jüngsten Turnerinnen und Turner.
Auch seitens des Patenvereins TV Huchenfeld war eine durchweg positive Resonanz zum Spielfest zu hören. Wie die Vereinsverantwortliche Diana Habmann betont, habe es den rund 50 Helfern, die ab 06:00 Uhr morgens die diversen Spielstationen aufgebaut haben, richtig Freude bereitet, den Kindern einige schöne Stunden zu bereiten zu dürfen. Auch das Wetter habe sehr gut mitgespielt, obwohl aufgrund der schlechten Wettervorhersage ein Alternativprogramm erstellt wurde, und drei der acht Bewegungsstationen in die Schulturnhalle verlagert wurden. Es war zwar ein bisschen eng in der Halle, aber der Freude der Kinder habe dies kein Abbruch getan, wie Diana Habmann zufrieden resümiert. Ein Highlight waren wieder einmal die Hängebrücken, die mit Seilen und Bänken zwischen Barrenholme errichtetet wurden. Die größeren Kinder meisterten diese Bewegungsübung alleine, für die Kleineren war es mit Hilfe der Begleiter aber auch kein Problem, die Station zu absolvieren, und den begehrten Stempel auf die Urkunde zu bekommen. Viel Spaß bereitete auch die Station, bei der die Minis einen Parcours mit dem Rollbrett durchfahren durften. So mancher Papa wurde übrigens auch auf den Rollbrettern gesichtet. Aktiv waren die Väter dann beim Schubkarren fahren gefordert, bei dem diese die Kinder durch einen Slalomparcours zu schieben hatten. Weiterhin war Geschicklichkeit beim Balancieren auf dem Schwebalken, oder bei einer Staffel, bei der Tennisbälle um Stangen und durch Reifen hindurch auf einer Frisbee-Scheibe befördert werden mussten, gefragt. Als besonders anspruchsvoll entpuppten sich die Stationen, bei der auf einer Bank, die in einer schrägen Lage an den Ringen befestigt war, hoch zu laufen, und dann auf die Weichbodenmatte zu hüpfen, oder auf aufblasbaren Sitzbällen, die zwischen zwei Bänken fixiert waren, das Gleichgewicht zu halten. Das seit jeher beliebte Hopfball-Hüpfen oder das Bewegungsangebot auf dem Minitrampolin wurde wieder als Spielstation aufgebaut. Wie Claudia Klotz-Rein untermauert, werden die besonders beliebten Stationen immer wieder ins alljährliche Spielfest integriert, jedoch möchte die Turnerjugend die Angebote auf die beim ausrichtenden Verein vorhandenen Geräte konzipieren, so dass ein Gerätetransport auf ein Minimum beschränkt wird. Auch aufgrund dessen gibt es schon die Zusage des TV Dürrn, das Gauspielfest im nächsten Jahr auszurichten. Vor Ort informierten sich der Landtagsabgeordnete Dr. Hans-Ulrich Rülke, Ortsvorsteher Heinrich Bayer, die Rektorin Napiwotzki der Grund- und Hauptschule, sowie Uwe Steinmetz, Vorsitzender des TV Huchenfeld, über die verschiedenen Bewegungsangebote, und dem Leistungsniveau, das die Kinder schon in dem jungen Alter erbringen können.
Obligatorisch gab es zum Ende des Spielfestes die Medaillen, welche die Kinder auf stolz geschwellter Brust über das gesamte Sportgelände trugen. So mancher Verein nahm beim Mittagessen eine spezielle Siegerehrung vor, bei der die Kinder ihre Urkunde überreicht, und die Medaille um den Hals gehängt bekommen hatten. Auch der Jubel der kleinen Sieger war nicht zu überhören. Mit den tollen Erinnerungen und vielen Fotos als Erinnerung, ging es nach Hause, allerdings schon mit der Vorfreude auch 2011 ein tolles Spielfest erleben zu dürfen.
Ralf Kiefer





