(rk) Das erste turngauoffene Schnürles/Fussballtennis-Turnier des Turngaus Pforzheim-Enz hat am vergangenen Samstag alle teilnehmenden Mannschaften begeistert. In drei Gruppen wurden auf dem 18 x 9 Meter messenden Spielfeld, bei dem über der Mittellinie ein 1,10 Meter hohes Netz gespannt ist, mit teilweise spektakulären Ballwechseln um die Siegerpokale gekämpft.
Besondere Würze verlieh dem Turnier die Teilnahme des FTC Feldkirch und der Turnerschaft Frastanz, die extra aus Vorarlberg zu dem Turnier in die Schwarzwaldhalle nach Birkenfeld angereist waren. „Das zeigt, welche hohe Bedeutung dieses erstmals ausgetragene Fussballtennisturnier schon jetzt hat", verriet Gaufachwart Manfred Mathiske stolz. „Wir konnten an der Premiere viele wertvolle Erfahrungen sammeln, die in die Organisation von folgenden Turnieren einfließen werden" führte der engagierte Organisator weiter aus. Auch die Ausrichtung des gastgebenden des TV Birkenfeld um Vorstandsmitglied Ralf Moser war perfekt.
Die weite Anfahrt des FTC Feldkirch hat sich in der Gruppe Männer 16-50 Jahre ausgezahlt, die Sportler aus der Alpenrepublik siegten in allen Spielen souverän, und verwiesen den CfR Pforzheim und das Team FC Birkenfeld „Blauer Montag" auf die weiteren Plätze.
In der Gruppe „Männer über 50 Jahre und Jugendliche" zeigte die Mannschaft des letztjährigen Landesturnfestsiegers TV Birkenfeld erneut ihr Können und gewann den Siegerpokal in eigener Halle vor der „Eichenriege" des TV 1834 Pforzheim und dem Team Saarbrücken. Welch hohen Stellenwert diese Sportart in der Region hat wurde auch dadurch deutlich, dass sowohl der Turngauvorsitzende Wolfgang Schick, als auch Fachwart Manfred Mathiske aktiv ins Spielgeschehen eingegriffen haben. Bei den Freizeit- und Hobbymannschaften gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem TV Eutingen und dem ASV Arnbach 2, das aufgrund der besseren Balldifferenz zu Gunsten der Eutinger ausging, auf dem dritten Platz folgten die „Oldies" des TV Birkenfeld.
Die Siegerliste des erfolgreich verlaufenen Premierenturniers ist hier veröffentlicht.
Ralf Kiefer





