Geschichte

Zur Geschichte des Turngau Pforzheim-Enz (Auflistung einiger Meilensteine in der Geschichte des Turngaus)
1880
Am 11. April 1880 wurde der erste Gauturntag ins Leben gerufen. Der damalige Vorsitzende des TV Pforzheim, Herr Adolf Arnold begrüßte zu dieser Versammlung je fünf Personen des TB Dillweißenstein und des TV Bretten sowie 23 Vertreter des TV Pforzheim. Die erste Satzung des Turngaus wurden von je zwei Vertretern dieser drei Gründungsvereine erstellt.
In diesem Jahr traten bei einem zweiten Gauturntag der TV Eutingen, TV Brötzingen und TV Huchenfeld dem Turngau bei.
1881
Erstes Gauturnfest wurde in Pforzheim veranstaltet.
1882
Gründung der Gaukasse.
Regelmäßige Gauturnfahrten wurden durchgeführt.
1884
Der TV Eppingen wurde offizielles Mitglied. Anlässlich der Einweihung des Aussichtsturm auf der Büchenbronner Höhe fand ein volkstümliches Wettturnen statt. Disziplinen waren Steinstoßen, Hangeln und Weitsprung.
1885
Deutsches Turnfest in Dresden an dem auch Pforzheimer teilnahmen. Der TV Würm tritt dem Turngau bei.
1886
Turngau bestand nun aus 11 Vereinen: Pforzheim, Brötzingen, Dietlingen, Büchenbronn, Dillweißenstein, Huchenfeld, Würm, Niefern, Eutingen, sowie Bretten und Eppingen und zählte 1632 Mitglieder. TV Ersingen kam in diesem Jahr noch dazu.
12 Gauvorturner-Schulungen mit 342 Teilnehmern fanden großen Zuspruch.
Ein Kreisturnfest in Pforzheim war ein großer Erfolg.
1888
Drittes Gauturnfest in Eppingen. Neben den Turngau-Vereinen kamen auch Gäste aus Ludwigshafen, Karlsruhe, Straßburg, Ettlingen und Pirmasens.
1889
Einweihung der Turnhalle in Eutingen. Neue Mitglieder waren der TV Bauschlott, der TV Ispringen und der TV Neustadt-Brötzingen.
1890
Gausteuer von 5 Pfennig pro Kopf wurde eingeführt.
1891
Der TV Grötzingen trat dem Turngau bei. Im Laufe des Jahres traten der TV Bretten und der TV Huchenfeld aus dem Turgau aus.
1892
Neue Mitglieder sind der TV Bilfingen, TV Eisingen und TV Wurmberg.
1893
TV Huchenfeld trat wieder bei. Vereins-Neuaufnahmen Königsbach, Ötisheim, Grunbach, Engelsbrand, Ellmendingen, Öschelbronn und Wiermsheim.
1894
Neuaufnahmen von Vereinen: Göbrichen, Söllingen, Dürrn und Tiefenbronn. Turngau hat inzwischen 28 Mitgliedsvereine.
1895
Neueintritte: TV Nöttingen, Turngesellschaft Pforzheim, Bahnfrei Grötzingen, TSV Berghausen und Mönsheim
1896
Rekord-Beteiligung beim Gauturntag, 33 Vereine mit 95 Abgeordnete. Neue Mitglieder sind die Vereine Wimsheim, Hohenwart und Hamberg.
1897
Eine Abmeldungswelle gab es in diesem Jahr. Aber auch neue Vereine wie Wilferdingen, Unterreichenbach, Wöschbach und Ottenhausen konnten begrüßt werden.
In Niefern fand das zahlenmäßig größte Gauturnfest seid Bestehen des Turngaus mit 1300 Aktiven statt.
1898
Erste Wanderfahrten nach Wildbad und Calw fanden statt, wobei zum ersten Mal auch zwei Turnschwestern dabei waren.
1901
Neu Mitglieder sind der TV Ittersbach und der TV Enzberg.
1902
Neu hinzu kamen der TV Weiler und der TV Langenalb.
1906
Neuaufnahmen TV Reichenbach und TV Salmbach. Der Turngau besteht nun aus 44 Vereine mit 3872 Mitgliedern.
1911
Erstmals wurde ein Gauspielfest angeboten.



